Frohe Ostern aus Osterlinde! 🐣🌷
Genießen Sie die Feiertage, tanken Sie Energie – und behalten Sie die guten Ideen im Blick. 🚀🥚
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Gestern hatte ich wieder einen dieser Termine, bei denen man spürt, warum der Maschinenbau trotz aller Klagen über Fachkräftemangel immer noch eine enorme Anziehungskraft hat.
Ich war mit einem jungen Bewerber unterwegs, der sich für den Job als Servicetechniker begeistert – weltweit unterwegs, Maschinen beim Kunden zum Laufen bringen, Probleme lösen, Verantwortung übernehmen. Genau dieser Typ Mensch, den viele Unternehmen suchen.
Der Serviceleiter hat uns eine kleine VIP-Tour durch das Werk ermöglicht. Produktion, Montage, Versand – bis hin zum Ersatzteillager, von dem aus Teile in die ganze Welt gehen. Was dabei immer wieder auffällt, ist die Aufmerksamkeit der Mitarbeiter. Die Hilfsbereitschaft. Dieses selbstverständliche „Kann ich Ihnen helfen?“. Das sind genau die Momente, in denen Bewerber sofort merken, ob eine Firma nur schöne Worte über Teamgeist erzählt – oder ob er wirklich gelebt wird.
Für mich gehört zu solchen Tagen inzwischen ein kleines Ritual. Nach dem Rundgang gehe ich mit dem Bewerber noch einen Kaffee trinken. Einfach zusammensitzen, durchatmen und reden – nicht über Lebensläufe, sondern über das Leben.
Und genau da wird es spannend.
Gestern stellte sich heraus, dass wir beide eine gemeinsame Leidenschaft haben: Sauna. Leidenschaftliche Saunagänger. Der junge Mann lud mich spontan nach diesem fulminanten Werksbesuch in seine „Homebase-Sauna“ ein.
Meine Antwort kam sofort:
„Mache ich gerne – aber nur, wenn Sie hier unterschreiben.“
Manchmal entstehen die besten Recruiting-Momente eben nicht im Interviewraum, sondern bei einem Kaffee … oder vielleicht später einmal im Aufguss.
#Recruiting #Maschinenbau #Servicetechniker #Fachkräfte #Karriere #Mittelstand #Industrie #Bewerbung #Arbeitswelt #Teamgeist
Am Freitag fuhr ich nach Osterwieck. Ein wunderbarer Mittelständler, bodenständig, präzise, leise erfolgreich. Wir suchen dort Auszubildende als Zerspanungsmechaniker. Eigentlich ein ganz normaler Termin – und doch keiner wie jeder andere.
Von Salzgitter kommend führt der Weg über die ehemalige Grenze. Diese unscheinbare Linie, die heute kaum noch auffällt und doch so viel Geschichte in sich trägt. Gerade im Winter, wenn die Landschaft stiller wird, dichter, ernster, trifft mich dieser Moment jedes Mal aufs Neue. Vielleicht, weil Kälte und Dunkelheit Erinnerungen schärfen. Vielleicht, weil Grenzen in dieser Jahreszeit besonders spürbar sind – äußere wie innere.
Ich denke dann daran, wie viele Lebenswege hier einmal abrupt endeten oder nie beginnen durften. Und ich denke daran, wie privilegiert wir heute sind, Grenzen überwinden zu dürfen, ohne sie bewusst wahrzunehmen. Genau hier spannt sich für mich der Bogen zur Ausbildung. Auch dort gibt es Grenzen: im Kopf, im Zutrauen, im familiären Umfeld, manchmal auch im eigenen Mut. Und genau hier beginnt unsere eigentliche Aufgabe.
Auszubildende zu finden heißt nicht nur, Stellen zu besetzen. Es heißt, Denkhorizonte zu dehnen, Möglichkeiten sichtbar zu machen, Wege zu öffnen, wo vorher vielleicht nur Zweifel waren. Auf zu neuen Ufern – nicht als große Parole, sondern ganz konkret: ein Betrieb, der eine Chance gibt. Ein junger Mensch, der sie annimmt. Ein Beruf, der Zukunft hat, auch wenn er nicht laut daherkommt.
Vielleicht ist es genau das, was mich an diesen Fahrten so bewegt. Die alte Grenze erinnert mich daran, wie wertvoll es ist, heute Grenzen erweitern zu können – mit klarem Blick, mit Handwerk, mit Ausbildung. Nicht rückwärtsgewandt, sondern nach vorn. Schritt für Schritt. Und manchmal beginnt dieser Schritt einfach mit einer Fahrt durch den Winter.
#GrenzenÜberwinden #Ausbildung #ZukunftGestalten #Mittelstand #Handwerk #Zerspanungsmechaniker #Denkhorizonte #NeueUfer #NachwuchsGewinnen #WinterGedanken
Ein neues Kapitel. Kein lautes, kein aufgeregtes. Eines, das sich leise, aber mit innerer Wucht öffnet. Mein Herzenswunsch, junge Menschen für den Maschinenbau zu begeistern, trifft auf den Benchmark der Jensen Group. Wenn Anspruch auf Präzision trifft und Technik nicht nur funktioniert, sondern Maßstäbe setzt, entsteht genau jener Resonanzraum, in dem Begeisterung wachsen kann.
Gemeinsam mit meinem Team mache ich mich auf den Weg, Elektroniker für Betriebstechnik, Industriemechaniker und Fachkräfte für Lagerlogistik für diese Technologie zu gewinnen. Nicht mit Hochglanzversprechen, sondern mit Substanz. Mit Maschinen, die zeigen, was möglich ist, wenn Ingenieurskunst, Automatisierung und industrielle Intelligenz zusammenspielen.
Wissen weiterzugeben war für mich nie Pflicht, sondern Privileg. Schon früh, als Lehrbeauftragter an Hochschulen in Emden, Wismar, Leer und Bochum, habe ich erlebt, was passiert, wenn junge Menschen plötzlich merken, dass Technik kein trockenes Konstrukt ist, sondern ein Versprechen. Dann kam eine lange Pause. Und wie so oft im Leben schließt sich der Kreis nicht spektakulär, sondern folgerichtig. Jetzt. Genau jetzt.
Mit unserer Nischenmethode sind wir zügig unterwegs. Und jedes Interview ist eine kleine Entdeckungsreise. Junge Menschen, die bislang nicht ahnten, welche Chancen der Maschinenbau bereithält. Karrieren, die nie gedacht wurden. Perspektiven, die nicht in 30 Sekunden erklärt werden können, sondern erlebt werden müssen. Der Maschinenbau als stiller Aufsteiger – unterschätzt, unterschlagen, aber voller Möglichkeiten.
Dass sich all das im Spannungsfeld von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz abspielt, ist kein Zusatz, sondern der Kern der Sache. Hier entscheidet sich, ob Deutschland Technik nur erklärt oder Technik gestaltet. Diese Aufgabe ist anspruchsvoll. Sie ist unbequem. Und genau deshalb reizt sie mich. Nicht aus Nostalgie, sondern aus Überzeugung. Nicht rückwärtsgewandt, sondern nach vorn. Mit Freude. Und mit Klarheit.
#Maschinenbau #Ausbildung #Industrie40 #Digitalisierung #KuenstlicheIntelligenz #Nachwuchs #Fachkraefte #Technik #ZukunftIndustrie #Recruiting #Ideenwechsel
Viele reden über Work-Life-Balance, über Sinn und über Flexibilität. Doch im Alltag geht die Leidenschaft oft verloren. Immer weniger Menschen sehen ihren Job als Berufung. Sie funktionieren. Sie erfüllen. Sie laufen.
In meinen Recruiting-Gesprächen erlebe ich das immer wieder. Fachlich passt vieles, der Auftritt ist korrekt – aber das Funkeln in den Augen fehlt. Dieses innere Feuer, das einen Beruf zu einer Berufung macht, wird seltener.
„Jo, läuft. Nur nicht mehr aus Berufung.“ Ein Gedanke aus meiner Reihe #JoLäuft – kurze Beobachtungen aus der Arbeitswelt, in der vieles funktioniert, aber nicht immer in die richtige Richtung.
Wenn Sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben oder sich fragen, wo die Begeisterung für gute Arbeit geblieben ist, schreiben Sie Ihre Meinung gern in die Kommentare.
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